Das Wuppertaler Verzeichnis umfasst Betriebe für Innenanstrich, Fassade und Lackierung. Fabrikantenhäuser in Elberfeld, Kontore in Barmen, Räume in Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf: Hier entscheiden Geländeprofil, Mauerwerkszustand und Alter der Altbeschichtung; Hänge, Treppen und Stützmauern verändern die Erreichbarkeit erheblich.
Ein Förderweg spielt eine Rolle, den viele Eigentümer nicht kennen. Das Hof- und Fassadenprogramm unterstützt in ausgewählten Quartieren unter anderem die Begrünung von Dach-, Wandflächen. Der Zuschuss ist als Betrag je Quadratmeter umgestalteter Fläche angelegt, auf höchstens die Hälfte der anerkannten Ausgaben begrenzt. Ob ein Objekt im Fördergebiet liegt, ist vor der Planung zu prüfen.
Die Wupper, die steilen Hänge geben der Stadt ein Profil, das sich in jedem Stadtteil anders zeigt. Zwischen Talstraßen, Höhenlagen liegen viele Treppen, Stützmauern, schmale Zufahrten; manche Wand ist nur über einen schmalen Streifen erreichbar. In engen Lagen kommen Modul-, Hängegerüste zum Einsatz; Standsicherheit, Beschaffenheit der Stellflächen, Abdeckung nach unten gehören in die Begehung, damit gelöste Farbe, Gerüstteile nicht in Nachbargärten fallen. Zwischen Döppersberg, Ölberg, Luisenviertel, Arrenberg, Brill, Kluse, Sedansberg, Ostersbaum, Rott, Nächstebreck, Beyenburg, Langerfeld, Heckinghausen, Sonnborn, Uellendahl, Hahnerberg wechseln enge Gassen, offene Hanglagen einander ab.
Dazu kommt das Erbe der Textilzeit. Alte Tuchfabriken, Färbereien, Kotten, Bandwirkerhäuser tragen oft fein profilierten Putz oder offene Flächen, die jahrzehntelang der Witterung ausgesetzt waren. An solchen Bauten hat sich Wasser in Simsen, Sockeln gesammelt; dort werden zuerst Ablauf, Anschluss geprüft. Schwebebahn, Nordbahntrasse, Friedrich-Engels-Allee, Barmer Anlagen, Hardt, Toelleturm, Historische Stadthalle, Mirker Bahnhof, Engels-Haus, Kohlfurth markieren Lagen mit sehr unterschiedlicher Belastung.
Für Hänge, Stützmauern ist die Entwässerung zentral: Wasser, das nicht abläuft, drückt von hinten gegen die Wand, tritt als Feuchte nach außen. Deshalb werden Ablaufrinnen, Drainagen, Fugen vor dem Anstrich geprüft. Schiefer, Schieferbehang, Stützmauerwerk, Hangböschung, Treppenanlagen verlangen je eigene Vorbereitung, weil sich dort Feuchte, Bewuchs, Ausblühungen sammeln.
Für die Ausführung zählen:
- Treppenhäuser, hohe Altbauräume verlangen Steighilfen, eine sorgfältige Abdeckung der Stufen.
- Für Stufen, Geländer ist ein beanspruchbarer Lack sinnvoll.
- In Höhenlagen trifft der Wind freier auf Wände; Anstrich, Abdeckung werden hier besonders gesichert.
- Wer Fördermittel nutzt, wartet die Bewilligung ab, bevor gearbeitet wird.
- Der Ablauf wird so gelegt, dass die empfindlichsten Schritte in eine stabile Wetterphase fallen.
Sitzt Feuchte in der Wand, ist sie vor dem Streichen zu klären, weil sich sonst Ausblühungen durch die neue Farbe abzeichnen. Wer mehrere Wuppertaler Firmen vergleicht, sollte Mengen, Vorarbeiten, Werkstoff, Gerüststellung getrennt ausweisen lassen, damit der Aufwand für das konkrete Haus nachvollziehbar bleibt. Bausteine, die ein Wuppertaler Projekt ergänzen:
- Standflächen, Anschlagpunkte, Abdeckung werden vorab in einer Begehung geklärt.
- Schiefer, Verblendung, Stützmauerwerk erhalten je eigene Reinigung, Ergänzung.
- Treppenanlagen, Balustraden, Stützpfeiler werden auf Feuchte geprüft.
- Hof- und Fassadenprogramm: Bewilligung, Fördermittel, Ausführungsfenster werden abgestimmt.
- Fabrikantenviertel, Kontore, Sheddächer erhalten Fugenbild, Farbigkeit der Straße.
- Für Stufen, Geländer, Handläufe kommen beanspruchbare Lacksysteme zum Einsatz.
Im Tal folgen Mengenverzeichnis, Augenschein vor Ort, eine Prüfung im Folgejahr.
- Bergisches Haus, Schieferbehang, Fachwerk, Freitreppen prägen Elberfeld, Barmen.
- Nordbahntrasse, Sambatrasse, Kohlfurth verbinden Tal, Hang, Wald.
- Schwimmoper, Von der Heydt, Opernhaus, Rathaus Barmen liegen nah an Straßen.
- Kellervorbau, Lichtschacht am Hang erhalten einen eigenen Aufbau.
- Zuläufe, Rinnen, Abläufe werden freigelegt, geprüft.
- Hatzfeld, Rott, Nächstebreck liegen am nördlichen Rand des Stadtgebiets.